serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Buchecke


:: Home
:: neue Einträge
:: Suche


:: 24 (4)
:: Abenteuer (15)
:: Alias (1)
:: Babylon 5 (7)
:: Buffy & Angel (25)
:: Comics (diverse) (16)
:: Die Bibliothek von Babel (30)
:: Fantasy (diverse) (107)
:: Farscape (1)
:: Heftromane (43)
:: Horror (diverse) (82)
:: Komödien (diverse) (2)
:: Krimi (diverse) (17)
:: Mystery (diverse) (28)
:: Perry Rhodan (32)
:: Roswell (4)
:: Sachbücher (38)
:: Science Fiction (diverse) (325)
:: Star Trek (30)
:: Classic (5)
:: Deep Space Nine (5)
:: Filme (1)
:: The Next Generation (4)
:: Voyager (3)
:: William Shatner Bücher (6)
:: Stargate (1)
:: Thriller (13)
:: TV (diverse) (10)
:: Vampire (21)
:: Zeitschriften / Magazine (4)


:: Artikel (6)
:: Interviews (6)
:: Nachrufe (2)


:: AudioLit #055 vom 28.07.2008
:: AudioLit #054 vom 24.06.2008
:: AudioLit #053 vom 21.04.2008
:: AudioLit #052 vom 24.03.2008
:: AudioLit #051 vom 28.01.2008
:: Weitere Sendungen


:: SciFi-Forum: Buchecke


Star Trek



David Mack

Star Trek Vanguard - Der Vorbote

rezensiert von Ralf »Searge« Pappers

Vorwort:
Dieses Buch wurde von zwei unserer Redakteure rezensiert. Deswegen werden beide hier untereinander aufgelistet und entsprechend gekennzeichnet.

Ralf »Searge« Pappers

Es ist lange her das ich ein Star Trek Buch in Händen hielt, zudem ein Classic-Buch oder eines das im Classic-Universum angesiedelt war. Ich denke es war die im deutschen nie fortgesetzte Serie „New Frontier“. Da ist man dann doch neugierig wenn auf dem deutschen Markt plötzlich ein neues Star Trek Buch auftaucht.

Eine Reihe, die zwar im Classic-Universum angesiedelt ist, aber sich eben nicht um die alt bekannten und lieb gewonnen Charaktere dreht, sondern seinen Schwerpunkt an einen bestimmten Punkt in der Galaxis legt, ähnlich wie bei DS9 und eine völlig neue Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die sich einem nicht nach den ersten Sätzen erschließt, sondern die sich erst nach und nach entblättert.

Da ist also eine verdammt flott errichtete Raumstation, Starbase 47 – Vanguard, die genau in dem Dreieck Klingonen, Tholianer und Förderation liegt, was zusätzlichen Zündstoff liefert. Warum eigentlich nicht die geheimnisvollen Romulaner? Vielleicht weil die Classic-Klingonen sich noch nicht allzu sehr von den Menschen unterscheiden und man so wundervoll Geheimagenten oder verdeckt arbeitende Gegner unterbringen kann? Aber das ist reine Spekulation. Klingonen sind eben immer noch ein Fundus für Ärger und Aggression. Wobei man sich dann immer fragen muss, wie ein Volk mit dem Wahlspruch, „Heute ist ein guter Tag zum Sterben“, überhaupt den Schritt in den Weltraum geschafft hat.

Aber lassen wir mal diese hintersinnigen Gedanken beiseite und kehren zurück zu Vanguard. Zu der aggressiven Komponente „Klingonen“, gesellt sich die geheimnisvolle Welt der Tholianischen Gemeinschaft, die ja niemand so genau kennt. Eigentlich nur die Classic-Seher in der Folge „Das Spinnennetz“ (Original: The Tholian Web). Der Autor David Mack stattet sie mit Fähigkeiten aus, die es ansonsten in der Förderation kaum gibt und macht sie so noch unheimlicher für den Normalmenschen. Wer von uns kann es sich schon vorstellen, sich mit all seinen Gedanken in einem gemeinsamen Gedankenverbund zu befinden, in dem jeder Gedanke für jedes Mitglied zugänglich ist? Also keine Geheimnisse, eigene Gedankengänge. Irgendwie unheimlich, oder?

Und was genau will die Förderation eigentlich in diesem Gebiet, das man ruhig als einen schlafenden Vulkan bezeichnen kann? Wieso hat sie fast im Geheimen dieses Station hochgezogen, was ansonsten wesentlich länger dauert und groß zelebriert wird? Vordergründig geht es um Kolonisierung. Aber ausgerechnet hier, an der Grenze zu den kriegerischen Klingonen und unberechenbaren Tholianern? Kaum vorstellbar! Da muss einfach mehr dahinter stecken. Aber Mack klärt dies im ganzen Roman nicht auf, sondern wirft uns immer nur kleine Bröckchen vor, die immer wieder nur einen Lichtblick Richtung Lösung aufblitzen lassen. Spekulation und Kombinationsvermögen ist hier angesagt.

Wer kein Fabel für Ratespiele hat, braucht keine Angst vor der Story zu haben, da sie mit alt bekannten Charaktere angereichert ist, die den Einstieg zumindest für Classic-Fans leicht macht. Die Eröffnung des Romans geschieht durch Commodore Decker, bekannt aus der Classic-Folge „Planeten-Killer“ (Original: The Doomsday Machine), der „damals“ schon sein Schiff unrasiert kommandiert. Als kleiner Gag wird dies auch direkt erklärt, was dem geneigten Leser ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

Dann natürlich die alte Enterprise und ihre Besatzung, am Anfang ihrer 5 Jahresmission unter dem jungen Captain Kirk. Einerseits wunderbar, da der Autor auf Charaktereigenschaften in ihrer Frühzeit zurückgreifen kann. Andererseits wieder schade, weil zu diesem Zeitpunkt, wir schreiben das Jahr 2265, so Lieblingscharaktere wie Dr.McCoy oder Chekov noch nicht an Bord sind. Diese treffen auf eine Menge neuer Personen, die uns David Mack in einem schnellen Szenenwechsel vorstellt. Für einen modern geschnittenen Kinofilm mag das vielleicht passend sein. Wiewohl man darüber sich darüber auch streiten kann, aber hier geht der Autor doch an die Grenze des Aufnehmbaren. Der Leser gelangt an einen Punkt, wo sich bei ihm das Gefühl einschleicht, das es jetzt doch genug sei. Da wären längere Sequenzen oder weniger schnelle Szenenwechsel für den Lesegenuss doch angenehmer gewesen. Nach dem ersten Drittel des Buches legt sich das aber und der Lesefluss ist nicht mehr ganz so anstrengend. Der Leser hat ab Kapitel 6 endlich die Möglichkeit sich auf die vorgestellten Charakter einzustellen, wie den aufdringlichen Reporter Pennington, den versoffenen Schmuggler Quinn oder den Stationschef Commodore Reyes. Bei einigen Personen weiß man das sie Spione sind, bei anderen ist ihre Gesinnung nicht ganz deutlich. Der Leser kann sich ganz der Lösung diverser Geheimnisse und Intrigen widmen, die Rund um Vanguard aufgebaut, aber eben nicht gelöst werden. So bleibt die Spannung erhalten. Als Leser bekommt man einiges an Aktion, Charakterentwicklung und Geheimnissen geboten. Am Ende bleibt die große Frage: Wie wird es weitergehen? Zwar fragt man sich wie es die Enterprise (mal wieder) schafft ein Problem zu lösen, das die Stationsmannschaft, mit einer Menger besserer Ausstattung als die Enterprise zu bieten hat. Aber wie sagt Commodore Reyes so treffend: „Ich werde niemals verstehen können, wie Ihr Chefingenieur ein Rätsel gelöst hat, an dem ein gesamtes Team von R&D Ingenieuren über zwei Jahre gebastelt hat...“. Aber als Classic-Fan ist man das von Scotty ja gewohnt. :)

Aus Sicht des Rezensenten kann man nur das Fazit ziehen: Ein gelungener Auftakt zu einer neuen und spannenden Star Trek Saga. Mit Anlehnung und Eröffnung alter bekannter Personen, die die Möglichkeit schaffen sie immer wieder einmal auftauchen zu lassen. Mit interessanten Charakteren und einem Geheimnis, das es zu lösen gilt. Was will das Star Trek Herz mehr? Wir gratulieren Cross-Cult zu dem Mut dieser Veröffentlichung und hoffen das es genügend Käufer für diese Serie gibt. In unseren Augen hat sie das allemal verdient. Zusammenfassend möchte ich den Autor David Mack zitieren: „Es ist unser Ziel, mit STAR TREK: VANGUARD eine Verbindung zwischen unseren Abenteuern und denen aus der klassischen TV-Serie zu erstellen. Wir wollen Momente erschaffen, an denen Leser feststellen, dass ein Ereignis in Vanguard die Erklärung für ein bis dato offenes Rätsel aus Raumschiff Enterprise liefert.“ Viel Spaß beim Lesen.




Torben Zimmermann

Inhalt: Starbase 47, auch Vanguard genannt, ist eine neue Sternenbasis der Sternenflotte mitten in der unerforschten Taurus-Region, die genau zwischen dem klingonischen und dem tholianischem Raum liegt.

Die Enterprise unter dem Kommando des jungen Captain Kirk muss aufgrund von Reparaturen diese Station anfliegen und wird schon bald in die mysteriösen Geschehnisse in der Taurusregion hineingezogen, die der Grund für den Bau der Station zu sein scheinen.

Neben politischen Intrigen, die vor allem von den Klingonen und den Tholianern ausgehen muss die Crew Vanguards auch die Zerstörung eines ihrer Schiffe untersuchen und nebenher kommt man dem Geheimnis der Taurus-Region auch einen großen Schritt näher.

Kritik: Der Vorbote stellt den Auftakt zur neuen Romanserie STAR TREK Vanguard dar. Dabei hat sich David Mack als Autor der Idee des Backdoor-Pilots bedient, indem er die Crew der Enterprise mit in die Handlung des ersten Buches aufnimmt und es dem Leser so ermöglich zusammen mit den bereits etablierten und liebgewonnen Figuren diese neue Welt von Vanguard zu erforschen.

Ähnlich wie es bei DS9 schon durch den Barbesitzer Quark oder den bajoranischen Offizier Kira Nerrys vorgemacht wurde, stehen bei Vanguard nicht nur Sternenflottenoffiziere im Mittelpunkt. Im Gegensatz, das Ensemble dieses neuen Auswuchses des STAR TREK Universums könnte unterschiedlicher nicht sein.

Da wären der strenge Commodore Diego Reyes, die Vulkanierin T’Prynn, die für den Geheimdienst der Sternenflotte auf nicht immer ganz legale Methoden zurückgreift und selber ein persönliches Geheimnis hütet, ein Archäologie- und Anthropologie-Offizier, Ming Xion, der zu den Geheimnisträgern über die wahren Absichten der Sternenflotte in der Taurus-Ausdehnung gehört, der Stationsarzt Dr. Fisher, der eigentlich nur in seinen Ruhestand möchte, und Captain Desai, die JAG-Offizierin an Bord, die dem Commodore gleich zu Beginn das Leben versüßt und erschwert.

Der Rest der Hauptfiguren gehört nicht dem Sternenflottenpersonal an und wären namentlich Botschafter Jetanien, der sich mit dem Commodore und den anderen Geheimnisträgern für den größeren Plan der Sterneflotte einsetzt, sein Attaché Anna Sandesjo, die nicht ist, was sie zu sein vorgibt, der Föderations-News Reporter Tim Pennington, der seine ganz eigenen Gründe für seine Nachforschungen hat, und Cervantes Quinn, ein Kleinganove, der es sich mit dem letzten im Bunde, Ganz, einem orionischen Kaufmannsprinzen, scheinbar mächtig verscherzt.

Diese interessante Figurenkonstellation macht einen großen Teil des Charmes dieses Buches aus, denn alle Charaktere haben ihre Ecken und Kanten, was es dem Leser viel einfacher macht sich mit ihnen zu identifizieren und mit ihnen mit zu fiebern und zu leiden.

Was die eigentliche Handlung betrifft, so muss man das Buch wirklich als Pilotfolge betrachten, denn es dauert fast bis zum letzten Drittel, ehe man als Leser ein wenig mehr über die wahren Gründe der Sternenflotte erfährt und auch dem großen Geheimnis ein kleines Stück näher kommt.

Da die Serie aber mindestens vier Bücher umfassen wird, ist das meiner Meinung nach nicht weiter tragisch und das Ende lässt erahnen, was noch auf einen zukommen wird. Und das „entschädigt“ für die vielleicht etwas sehr dünn gesäten Informationen im ersten Teil des Buches.

Sehr erfreulich ist das Zusatzmaterial, das diesen Band schmückt, denn in der Mitte des Buches findet man eine kolorierte Übersicht über Vanguard. Zum Schluss des Buches sind die Hauptcharaktere noch einmal mit kurzen Texten aufgelistet und ein Interview vom Cross Cult-Verlag mit David Mack schließt das Buch ab.

Insgesamt kann ich also sagen, dass das Buch zwar beim neuen Verlag fast doppelt so teuer ist, wie damals die Bücher bei Heyne, doch lohnt sich das Geld für dieses Buch allemal. Nicht nur, weil es seit langem das erste STAR TREK Buch auf Deutsch ist, sondern die Geschichte an sich überzeugen kann und einen größeren Handlungsbogen aufbaut, der im nächsten Buch „STAR TREK Vanguard – Rufe den Donner“ weitergeführt wird.

David Mack: "Star Trek Vanguard - Der Vorbote"
Roman, Softcover, 395 Seiten
Cross-Cult 2008

ISBN 9-7839-3648-0917

Leserrezensionen

:: Im Moment sind noch keine Leserrezensionen zu diesem Buch vorhanden ::
:: Vielleicht möchtest Du ja der Erste sein, der hierzu eine Leserezension verfasst? ::