Was gibt es zu Susanne Picards (überaus relevanten) Lebenslauf zu sagen - außer der obligatorischen Feststellung, dass sie mit diesem Nachnamen höchstwahrscheinlich Ururururgroßmutter von Jean-Luc werden dürfte? (Nein, dieser Name ist ganz normal und nicht beneidenswert.)
Hingerissen von Film und Kino war Susannchen seit dem zarten Alter von vier Jahren - kolportiert wurde ein begeisterter Ausruf zu Disneys Schneewittchen: „Mama, kann ich den morgen wieder gucken?“ und grenzenlose Enttäuschung wegen der Ablehnung. Dann kam ein paar Jahre später “Lights of Zetar”, eine StarTrek-Classics-Folge (ohne verdammtes A, B, C, oder D) und diesmal musste nicht die Mama, sondern der Papa erklären, dass die bunten Punkte da auf dem Bildschirm Ausserirdische waren - und Klein-Susanne fand es auf der Stelle ungerecht, dass keiner den Zetarianern einen Körper schenken wollte, sondern sie statt dessen nur ein für alle mal vertrieben werden sollten.
Blöde Serie.
Auf diese schwere Enttäuschung folgte frustriert ein mehrjähriger Ausflug in eine Bücherwelt voller Karl May, Michael Ende, allen möglichen Märchen aus aller Herren Länder und J.R.R. Tolkien. Teenie-Susannes Begeisterung für ScienceFiction wurde erst wieder mit “Captain Future” (einschließlich dem Erwerb beinahe aller Bastei-Ausgaben) angefacht. Mann, auf den stand sie total, das war mal'n Held, Superman war dagegen ja wohl voll der langweilige Streber.
Nach einem garantiert mathematikfreien und deshalb bestandenen Abitur endete Susanne schließlich nach ein paar Jahren Uni als Studentin der Asienkunde und als Mädchen für alles im denkmalgeschützen Kino vor Ort (direkt an der Quelle, ha! Apollo 13, Aladdin und Robin Hood - König der Diebe können heute noch auswendig mitgesprochen werden) mit einem Job in den Medien (Sendeproducerin eines Wirtschaftsmagazins und Imagefilme für Unternehmen) und schließlich - Gipfel aller einschlägigen Karriereleitern - als Teammitglied bei sf-radio.
Was noch kommen könnte, ist also Makulatur...