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Mitarbeiter: Yves Leiendecker

Es begann im Oktober oder November des Jahres 1984. Wann genau wollten mir meine Eltern nicht sagen aber in dieser Zeitraum trat ein mutiges kleines Spermium den Kampf gegen eine Eizelle an und gewann. Ergebnis: homo sapiens sapiens mit doppeltem Chromosomensatz und als Gonosomen X und Y. Den 9 Monate später am 08.07.85 rausgequetschten Zellhaufen nannten sie Yves Maximilian. Man mag es kaum glauben den Namen habe ich bis heute behalten; nicht dass ich mehrfach versucht habe mich umzubenennen… Mission Impossible!

Genauso erfolglos waren die Versuche meine Erzeuger mich vom Fernsehen abzuhalten. Im zarten Kindergartenalter war mein Lieblingsfilm Dirty Dancing. Der Grund: Meine Mutter fand den Film als einzigen unsere Videosammlung für Kindgerecht. Dass ich immer morgens um 05:00 aufgestanden bin um Tom & Jerry zu gucken wusste sie nicht. Doch das konnte so nicht weitergehen und man steckte mich in eine Institution die man Grundschule nannte! Man war das langweilig. Da war das Gymnasium schon besser. Im Chemieunterricht durfte man wenigstens etwas in die Luft jagen und in Bio wurde mir dann schlagartig bewusst, dass das mit den Bienen und Blümchen nicht stimmte. Immerhin habe ich das in der 5. Klasse bereits gecheckt. Die Biologin die uns mit diesem Faktum vertraut machte stellte 5 Jahre später fest, dass viele meiner Kollegen später mal nicht wissen werden wo ihre vielen Kinder herkommen. Whatever… auf dieser Schule habe ich es bis zur 12. ausgehalten.

Dann war es mir zu viel und so habe ich beschlossen dem elterlichen Haus zu entkommen. Fanden meine Eltern auch gut. Nur verstanden sie etwas anderes darunter als ich. Aus diesem Grund bin ich auf einem Internat in Bonn gewechselt. Um genau zu sein in den wunderschönen Stadtteil Oberkassel und habe dort mein Abitur gemacht. Direkt im Anschluss habe ich mit meiner Ausbildung als Rettungssanitäter beim DRK angefangen, wo ich die Restzeit meines Zivildienstes im Rettungsdienst für Koblenz und Umgebung ableistete, was dann aber im April 07 zu Ende war..

Im Anschluss an den Zivildienst hatte ich die Ehre weiterhin beim DRK Koblenz-Stadt im Rettungsdienst hauptamtlich als Rettungssanitäter zu fahren und die sekunden zu zählen, bis ich "die 6 drücken" kann und Feierabend habe. Doch die schöne Zeit in Koblenz ist nun vorbei und es zieht mich in die Heimatlichen Gefilden. Zumindest theoretisch, denn seit dem 01. Oktober fahre ich in Schneeweiß (von der Jacke abgesehen) in den Kreisen Neuwied, Westerwald und eben Rhein-Lahn-Kreis im Rettungsdienst.

Meine Träume für die Zukunft sind noch Zukunftsträume und mein aktuelles Ziel ist es aus meinem leben das Beste zu machen die Zeit zu genießen und möglicht viel Mist in möglichst wenig zeit zu machen. Das ich darin sehr effektiv bin brauche ich glaube ich nicht erwähnen. Bei SF-Radio habe ich angefangen…. Fragt mal Schuldt ich weiß es schon nicht mehr und wollte eigentlich nur Grafiken machen. Doch dann ein Projekttreffen später wurde ich Redakteur bei TrekMinds, ein Jahr später bei Audio 51, wo ich dann noch etwas später von David Meiländer den Chefredakteur-Posten übernahm. Als ich dann aufs Internat ging blieb fürs Radio weniger Zeit und ich zog mich in den bereich Grafiken & Presse zurück. Da mein Mund aber eh nie still steht habe ich es dort auch nicht lange ausgehalten. Also habe ich zu TVison als Moderator gewechselt, welches dann mit dem pausieren des regelmäßigen Radios aber erst einmal hinfällig wurde. Also habe ich angefangen mich um die Filmwelt zu kümmern. Und auch sonst findet man meinen Namen hier und da auf SF-Radio.

Ich wünsche euch noch viel Spaß bei surfen auf SF-Radio!

Weitere Informationen über Yves Leiendecker:
Featuring-Me! 100% Yves, sonst nix.
Kontakt zu Yves Leiendecker:
Leiendecker@SF-Radio.net